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Samhain – wann feiert man das eigentlich?

Mit dem Vollmond des 24. Oktobers 2018 beginnt das diesjährige Samhainfest – die Samhainzeit, das dritte keltische Erntefest. Das alte Vegetationsjahr endet, die Lebens- und Wachstumsperiode ist vorbei.

Der Winter beginnt jedoch erst mit dem nächsten Neumond (07.11.2018), welcher als das Ende von Samhain gefeiert wird. Zwischen Vollmond und Neumond tobt die wilde Jagd, ganz ähnlich den 13 Rauhenächten im germanisch-nordischen Brauchtum.

Die Geisternächte zwischen Samhain-Vollmond und Samhain-Neumond werden zum Totengedenken, zur Heldenverehrung und zum böse Geister vertreiben genutzt. Es werden Grusel-Masken verwendet und Krach und Feuerwerk veranstaltet, um böse Geister, aber auch schlechte Angewohnheiten und unerwünschte Ereignisse zu vertreiben.

Samhain ist im keltischen Brauchtum also zugleich das letzte Fest des alten Jahres (3. keltische Erntefest, die letzten Früchte werden eingebracht), aber auch das erste Fest des neuen Jahres (der Beginn des neuen Kalenderjahres).

Das Samhainfest ist damit kein Festtag im Sinne sonstiger Feiertage, sondern ein sich über mehrere Tage (eine halbe Mondperiode) erstreckender Vorgang. Diese Zeitperiode dient dazu, sich allmählich (aber endgültig und unaufhaltsam) vom alten Jahr und von alten Dingen zu verabschieden und sich auf das neue Jahr vorzubereiten.

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. Hallo Eheleite!

    Ein Freund von uns hatte uns erzählt, daß er bei einer Eheleite dabei war, als jemand aus seinem Bekanntenkreis heiratete. Wie geht es denn euch so? Wir hoffen doch gut. Wenn ihr mal in der Schweiz seid, sagt einfach Bescheid.

    Schönen Gruß an das ganze Team!
    Kerstin und Henry

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