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Heidnische Bräuche neu belebt – Die vier Horuskinder

Die vier Winde bzw. die Götter aller Himmelsrichtungen um Beistand und Wohlwollen zu fragen, ist ein bekannter heidnischer Brauch. Jeder Reisende führte diese Zeremonie vor Antritt seiner Fahrt durch. Dabei ist es egal, ob mit der Reise eine Schiffsfahrt in ferne Länder oder eine gemeinsame Reise durchs (Ehe-)Leben gemeint ist. Wir haben dieses Ritual in unsere heidnischen Zeremonien eingewebt und blasen dem Brautpaar somit den richtigen Wind in die Segel.

Nicht, daß man so ängstlich wäre und sich nicht aus dem Haus trauen würde, wenn der Wind aus der verkehrten Richtung weht, jedoch segelt es sich unter günstigen Umständen besser und bequemer durchs Leben – weshalb es stets von Vorteil ist, wenn man über den entsprechenden Rückenwind verfügt.

Symbolisch betrachtet kann dieser Rückenwind eine im Alltag helfende Hand sein, die unterstützende Fürsprache einer Person oder einfach eine günstige Gelegenheit, die sich uns im Leben bietet. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt: Die im Falkengewand gekleideten Horuskinder fliegen als Sonnenboten in alle Richtungen. Sie verkünden in allen Ländern der vier Himmelsrichtungen, daß Braut und Bräutigam fortan ein Paar sind und bringen die Glücks- und Segenswünsche aus diesen Ländern zum heidnischen Brautpaar zurück.

Die vier Horuskinder – Video

Heidnische Namensweihen und naturreligiöse Initiationsriten

Wir werden oft nach den spirituellen Hintergründen unserer Zeremonien gefragt. Diese Hintergründe werden von uns nicht nur bei unseren Eheleiten, sondern auch bei unseren heidnischen Namensweihen (für Neugeborene), bei unseren naturreligiösen Initiationsriten (für Heranwachsende jeden Alters) bzw. bei unseren heidnischen Geburtstagsfeiern berücksichtigt. Am Beispiel eines jungen Mannes wollen wir den spirituellen Hintergrund bzw. unsere Sichtweise dazu etwas näher erläutern.

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Heidnische Bräuche neu belebt – der Feuersprung

Alte Bräuche wie das Handfasting, heidnische Verlobung, spirituelle Hochzeit und andere heidnische Hochzeitsrituale – wie stellt man das an, wenn man es selbst machen will?

Sich auf die alte Art zu verloben kann auf verschiedene Weise vollzogen werden. Der erste Schritt hierfür ist das Hinterfragen der beiderseitigen Bereitschaft für diesen Bund (oder besser gesagt: für diese Probezeit). Eine Verlobung ist ein Eheversprechen und besitzt den rechtlichen Stand einer „eheähnlichen Gemeinschaft“ – wie man heutzutage sagen würde. Wenn man sich nicht sicher ist, ob man diese förmliche Bekundung abzugeben bereit ist, dann sollte man damit noch warten. Man kann schließlich auch ohne Verlobung und ohne dieses Bekenntnis zusammenleben und schöne Tage (und Nächte!) miteinander verbringen.

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Eheleite und Handfasting

Eine Eheleite (in die Ehe geleiten) ist die alte Art, Hochzeit zu halten. Bei einer solchen Eheleite werden jedoch nicht nur die beiden Brautleute, sondern auch zwei Familien/Sippen zusammengebunden (Handfasting). Es entsteht ein neuer Klan, weshalb die Zustimmung aller an der Hochzeit beteiligten Familienangehörigen eine wichtige Angelegenheit ist. Neben der körperlichen Verbundenheit der Eheleute wird also ein gesteigerter Wert auf das Zusammengehörigkeitsgefühl zweier Familien gelegt, die zukünftig eine einzige Familie sind.

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