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Wir feiern Mittelalterhochzeit, Handfasting, Eheleite und Namensweihe im Jahr 2017

Als wir im Februar unser Eheleitenjahr beginnen, sind wir bei der kleinen Katharina Leonida und ihren Eltern Imke-Aïta und Jan zur Namensweihe bei Bremen zu Gast. Unser Weg führt uns im Jahresverlauf nach Thüringen, auf die Schwäbische Alb, ins Hegau und zum 21.12. wieder zurück an die Spree. In der altehrwürdigen Hauptstadt schließt sich damit der Kreis und das Eheleitenjahr 2017.

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Heidnische Bräuche: Hirsewerfen

Mit dem Ende der Antike hat sich die Hirse als Grundnahrungsmittel in ganz Europa durchgesetzt. Der griechische Philosoph Pythagoras empfahl sie und auch Hunnenkönig Attila soll seinen Gästen ausschließlich Hirse serviert haben. Aus Hirse besteht der überquellende Brei in Grimms bekannten Märchen vom: „Süßen Brei“ und Hirse bildet die schmackhaften Höhenzüge des „Schlaraffenlandes“. Die Hirse steht somit als Symbol für Nahrung und für materiellen Wohlstand.

Noch im späten Mittelalter wurde deshalb ein heidnischer Brauch praktiziert: Freunde und Familienangehörige bewerfen das Brautpaar mit Hirse, um dem frischvermählten Paar auf diese Weise Wohlstand und materiellen Segen zu wünschen.

So fruchtbar wie die Hirse gedeiht, mögen dem Brautpaar Reichtum und materielle Güter heranwachsen und von allen Seiten zukommen.

Video zum Hirsewerfen