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Die kalte Jahreszeit bricht an – Zeit, um Abschied zu nehmen!

Die warmen Tage des Sommers liegen hinter uns. Die Herbststürme ziehen übers Land, und der Nebel verhüllt und verschleiert die Landschaft. Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen, und damit neigt sich das Jahr dem Ende zu.

Während wir uns bei Sonnenschein der Unbeschwertheit des Sommers hingeben, fangen wir in der dunklen Jahreszeit an, nachdenklich zu werden. Wir lassen das Jahr Revue passieren. Das ist ein ganz natürlicher Rhythmus, denn auch die Natur zieht ihre Säfte zurück und versinkt in eine Art Totenstarre. Schon unsere Vorfahren paßten sich diesem Rhythmus an und zelebrierten, entsprechend dem Jahreskreislauf, ihre Jahresfeste.

Die Kelten verabschiedeten ihr altes Jahr mit dem Samhain-Fest. Samhain wird am elften Vollmond des Jahres, ausgehend vom Tag der Wintersonnenwende, gefeiert. Hier endet das alte Vegetationsjahr. Der Winter beginnt jedoch erst mit dem nächsten Neumond, welcher ebenfalls als Samhain gefeiert wird. Zwischen Vollmond und Neumond tobt die wilde Jagd, ganz ähnlich den 13 Rauhenächten im germanisch-nordischen Brauchtum.

Die Geisternächte zwischen Samhain-Vollmond und Samhain-Neumond werden zum Totengedenken, zur Heldenverehrung und zum böse Geister vertreiben genutzt. Diese Zeitperiode dient dazu, sich allmählich vom alten Jahr und von alten Dingen zu verabschieden und sich auf das neue Jahr vorzubereiten.

Das ist also genau die richtige Zeit, um sich von alten Verbindungen zu lösen und einen Neuanfang zu beginnen. In diesem Jahr haben wir, in der Zeit um Samhain, einen Ehebund aufgelöst.

Wenn ein gemeinsamer Lebensweg endet, dann ist es wichtig, sich von diesen Menschen ganz bewußt zu lösen. Denn nur dann kann ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Beim Handfasting wird das Brautpaar durch ein Hochzeitsband miteinander verbunden. Der Knoten symbolisiert hierbei die neu entstehende Verbindung. Dieser Knoten muß wieder geöffnet werden, um diese Verbindung endgültig aufzulösen.

Bei einer Eheleite werden viele dieser Hochzeitsriten praktiziert. Diese Rituale müssen nunmehr rückgängig gemacht werden. Nur dann ist diese Verbindung tatsächlich gelöst!

Bei der Auflösung eines Ehebundes entbindet man sich auch von seinem Treueschwur. Man macht „reinen Tisch“ und ebnet somit den Weg für eine neue Zukunft.

Wir wünschen Euch allen eine besinnliche und ruhige Winterzeit!

4 Kommentare zum Beitrag

  1. Hallo Eheleite!

    Erstmal Entschuldigung weil wir uns so lange nicht gemeldet haben. Unser Hochzeitsfilm hat uns selbstverständlich sehr gut gefallen! Auch allen, die den Film sowie die Bilder bisher gesehen haben, gefällt beides sehr. Von der Hochzeit gab es bisher ausschließlich positive Resonanzen.
    Wäre schön, wenn wir uns mal wieder treffen können!

    Liebe Grüße
    Jens und Michaela

  2. Huhu ihr Lieben!

    Es war viel los in letzter Zeit. Wir haben uns aber schon im September die Zeit genommen uns unseren Hochzeits-Film anzuschauen. Er gefällt uns sehr. Danke nochmals …

    Wir sind gerade dabei die Dankeskarten zu machen …
    Dauert alles ein bisschen … wie gesagt viel los^^ -.-

    Ganz liebe Grüsse
    Sabrina und Joachim

  3. Hallo liebe Eheleiten!

    Es ist uns eine freudige Botschaft Euch etwas mitzuteilen. Der Lebenskreislauf will es, dass wenn ein Leben geht, ein neues kommt. So könnt Ihr schon mal im Hinterkopf behalten, dass wir 2018 eine weitere Namensweihe / Lebensleite mit Euch feiern werden.

    Liebe Grüße Nicole und die ganze Familie an Euch alle!

  4. Hallo ihr Lieben,

    wie geht es euch denn?

    Uns geht es ganz gut. Wir genießen die Zeit zu viert, auch wenn es manchmal nicht so einfach
    ist im Alltag.

    Darf ich euch nochmal was fragen? Ihr hattet doch bei Julians Namensweihe gesagt, wo seine Namenswurzeln liegen und wir dorthin reisen sollen. War das bis zu seinem 6. Geburtstag oder um den 6. Geburtstag rum?

    Da es ja nicht mehr so lange hin ist, haben wir uns schon mal darüber Gedanken gemacht und dann ist uns aufgefallen, dass wir garnicht wissen, wohin Vanessa mit uns fahren soll.

    Wärt ihr bitte so lieb und sagt es uns nochmal… Wir waren anscheinend doch so aufgeregt, dass wir es uns nicht gemerkt haben.

    Habt ganz vielen lieben Dank!!!!

    Liebe Grüße
    Michaela, Peter, Julian und Vanessa

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